Besuch aus Österreich

Dieses Jahr besuchten uns die österreichischen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Ulmerfeld-Hausmening. Die Freundschaft besteht seit mehr als 12 Jahren. Die Kameradinnen und Kameraden beider Wehren pflegen die Freundschaft durch rege, wechselseitige Besuche.

Bereits am Freitagvormittag fand die Anreise aus dem gut 650 km entfernten Ulmerfeld statt. Nachdem wir gemeinsam den neuen Kreativpfad abgelaufen sind und die Kunstwerke begutachtet haben, wurde am Abend, in geselliger Runde, zusammen gegessen.

Am Samstag ging es gemeinsam nach Frankfurt. Zuerst auf den Römerberg, anschließend zur Feuerwehr am Flughafen. Am Abend fand unser traditionelles Helferfest mit Tombola statt, bei der, wie jedes Jahr, viele hochpreisige Gegenstände einen neuen Besitzer fanden. Bei gegrillten Steaks und Würstchen sowie Salaten und einer Pilzpfanne feierten wir zusammen mit den Kameraden aus Österreich bis spät       in die Nacht.

Nach einem gemeinsamen Frühstück am Sonntagmorgen verabschiedeten wir die Freunde aus Ulmerfeld und vereinbarten den nächsten Besuch im kommenden Jahr.

Durch den Trichter

Am Freitag den 20. September führte die FFW eine ganz besondere Übung durch. Szenario: Person hat sich bei Bauarbeiten im Trichter des Niddastausee verletzt.         In einem kleinen Boot mussten die Kameraden im Ablassbecken des Niddastausee zum Auslass des Überlaufrohres paddeln, um von dort aus, zu Fuß, weiter Richtung Trichter zu gelangen. Dort wurde die verletzte Person aufgefunden, versorgt und per Boot an das rettende Ufer gebracht.

 

Tagesausflug der Freiwilligen Feuerwehr Rainrod

Liebe Rainröder und Freude der Feuerwehr, auch in diesem Jahr möchten wir euch wieder zu unserem Ausflug einladen.

Termin: Samstag, den 28.09.2019
Beginn: 08:00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus Rainrod
Ziel: Weingut Beutel in 55278 Uelversheim (Rheinhessen)

Programm:

    • 08:00 Uhr Abfahrt am Gerätehaus mit dem Bus nach 55276 Oppenheim
    • Ca. 09:45 Uhr Ankunft in Oppenheim. Dort besichtigen wir um 10:00 Uhr in zwei Gruppen das „Oppenheimer Kellerlabyrinth“. Auch als „Stadt unter der Stadt“ oder „Untergrund“ bekannt, verbinden 600 m Gänge, Treppen und Keller die Anlagen unter der Oppenheimer Altstadt.
    • Ca.11.00 Uhr Kostenfreie Besichtigung der Katharinenkirche.
    • Ca. 11:30 Uhr Wenige Gehminuten von der Katharinenkirche entfernt befindet sich die Oppenheimer Landskrone. Von hier haben wir einen schönen Überblick über ganz Oppenheim. Während wir den Ausblick genießen, nehmen wir hier eine kleine Brotzeit zu uns.
    • Ca. 12:00 Uhr Beginn der geführten Weinwanderung von Oppenheim nach Uelversheim zum Weingut Beutel. Auf den knapp 8 Kilometern Fußweg legen wir mehrere Stopps ein um Weine zu Verkosten. Hier besteht bei Bedarf auch die Möglichkeit die Strecke mit einem Weinbergtraktor zurückzulegen.
    • Ca. 15:00 Uhr Ankunft im Weingut Beutel. Hier haben wir nun die Möglichkeit die getesteten Weine zu bestellen.
    • Ca. 17:00 Uhr Rückfahrt nach Rainrod
    • Ca. 19:00 Uhr Ankunft in Rainrod und anschließend (freiwillig) Abendessen und Ausklang in der Kupferschmiede

Kosten: 40,00 Euro pro Person (direkt bei Anmeldung zu zahlen). Im Preis enthalten sind die Hin- und Rückfahrt mit dem Bus. Die Führung durch den Oppenheimer Untergrund, die Brotmahlzeit an der Landskrone sowie die geführte Weinwanderung nach Uelversheim. Das Abendessen in der Kupferschmiede ist freiwillig und nicht im Preis enthalten.

Anmeldung: verbindlich bis 31.08.2019 bei Romina Bechtold, Weißbachstraße 33, 63679 Schotten-Rainrod. Tel. 06044-9666595 oder 0175-2039173. Per Mail an rominabechtold@gmx.de

Staffel aus Rainrod holt den Stadtmeistertitel

Feuerwehrtechnische Fähigkeiten, aber auch Schnelligkeit und Geschick waren gefragt bei den Stadtmeisterschaften des Brandschutz-Nachwuchses.

EINARTSHAUSEN – Feuerwehrtechnische Fähigkeiten, aber auch Schnelligkeit und Geschick waren gefragt bei den Stadtmeisterschaften des Brandschutz-Nachwuchses. Der alte Sportplatz und der angrenzende asphaltierte Feldweg am Schwimmbad waren der Treffpunkt für die Teams. Ausgeschrieben war der Wettbewerb für Staffeln mit sechs Jungen oder Mädchen, wobei die Wertung geschlechterneutral erfolgte.

Gegenüber dem Vorjahr war die Teilnehmerzahl leicht erhöht, wie die Stadt-Jugendfeuerwehrwartin Julia Weitzel (Einartshausen) betonte. Diesmal stellten sich elf Mannschaften aus acht Jugendfeuerwehren den Anforderungen.

Im A-Teil des Wettbewerbs musste ein Löschangriff vorgenommen werden, wobei auch die Zeit eine wesentliche Rolle spielte. Aus einem angenommenem Wasserreservoir mussten über eine Pumpe zwei Schlauchleitungen verlegt werden, um jeweils zwei Strahlrohre zu versorgen. Neben dem vorschriftsmäßigen Ablauf mit dem Ausrollen von Schläuchen und dem Anschließen an Verteilern wurde aus das Überwinden von Hindernissen wie “Wassergraben” und Leiterwand bewertet. Viel Wert legten die Kampfrichter auch auf deutlich hörbare und zum richtigen Zeitpunkt von Staffelführer, Maschinist, Wassertrupp oder Angriffstrupp gerufene Kommandos. Zum Abschluss des Angriffs mussten an einem Balken noch verschiedene Knoten in der richtigen Form angelegt werden. Neben der Zeit und der richtigen Ausführung wurde auch der Gesamteindruck des Übungsablaufes bewertet.

Im B-Teil des Wettkampfes war insbesondere die Schnelligkeit der Staffeln gefragt. Eine 400 Meter lange Strecke mussten die Teammitglieder abschnittweise bewältigen und dabei verschiedene Aufgaben lösen, wie zum Beispiel einen Schlauch aufwickeln und über ein Laufbrett tragen oder Gürtel, Handschuhe und Helm anziehen. Die Siegerehrung wurde vom Ersten Stadtrat Hans Jürgen Jochim in Vertretung der verhinderten Bürgermeisterin Susanne Schaab vorgenommen. “Die Teilnahme ist das Wichtigste”, betonte Jochim. “Wer bei den Stadtmeisterschaften dabei ist, hat schon gewonnen.”

Trotzdem warteten alle gespannt auf die Reihenfolge der Platzierungen, die der stellvertretende Stadtbrandinspektor Carsten Naumann (Rainrod) bekannt gab. Die drei erstplazierten Staffeln erhielten neben einer Urkunde jeweils einen Pokal. Groß war die Freude schließlich im Rainröder Lager, denn der Feuerwehr-Nachwuchs aus Schottens größtem Stadtteil konnte letztlich mit 1386 Punkten deutlich den Titel 2019 erringen. Platz zwei holte sich die Jungenmannschaft aus Burkhards/Kaulstoß mit 1373 Punkten. Den dritten Platz belegte die Jugendfeuerwehr Eichelsachsen mit 1370 Punkten. Die weitere Reihenfolge lautete: 4. Burkhards/Kaulstoß Mädchen (1365 Punkte), 5. Rudingshain 2 (1361 Punkte), 6. Eschenrod 1 (1360 Punkte), 7. Schotten (1348 Punkte), 8. Rudingshain 1 (1342 Punkte), 9. Einartshausen (1329 Punkte), 10. Betzenrod (1286 Punkte), 11. Eschenrod 2 (1256,8) Punkte.

Quelle: kreis-anzeiger.de